Kosten der betriebliche Gesundheitsförderung
Betriebliche Gesundheitsförderung wird nur dann umgesetzt, wenn sie mit ökonomischen Unternehmensprinzipien vereinbar ist.
Badura und Hehlmann gehen davon aus, dass sich die Einsparung und der Gewinn durch die Maßnahmen aus den geringeren Fehlzeiten erwirtschaften lassen. Diese treten jedoch zeitverzögert auf und werden mittel- bist langfristig wirksam. Badura und andere Studien weisen aufgrund von Berechnungen auch nach, dass jeder in BGF investierte Euro 3-fach bis 10-fach retour kommt und somit eine Amortisation in jedem Fall gegeben ist. Kreis und Bödeker (2003:33) beschreiben einen ROI von 1:2,3 bis 1:10,1 speziell aufgrund der verringerten Krankenstände und der gesenkten Abwesenheitszeiten.
Staatliche Förderungen in Österreich für Prozesskosten verbessern dieses Verhältnis zugunsten eines schnelleren Rückflusses.
Je höher das Budget eines Betriebes ist, desto gezielter können die nachhaltigen Maßnahmen definiert werden. Eine allgemein gültige Aussage betreffend eines bestimmten Betrages pro Mitarbeiter kann aber nicht getroffen werden. Diese muss vom Unternehmen und der Unternehmenssituation abhängig gemacht werden. Vorteilhaft erweist sich die Förderung durch den Fonds Gesundes Österreich (FGÖ).
Die Kosten eines BGF-Projekts sind durch eine klar strukturierte Vorgehensweise überschaubar.
